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Qualitätscharta festgelegt
Tauber-Editions-Weine setzen auf Qualität und die Natur

Seit 2001 besteht der Arbeitskreis der Tauber-Editions-Winzer. Dem Arbeitskreis gehören zehnWeinbaubetriebe aus dem Taubertal an. Auf freiwilliger Basis haben diese zehn Weinbaubetriebe unter der Anleitung von Weinsachverständigem Otto Geisel und Jochen Müssig vom Landratsamt Main-Tauber-Kreis strenge Anbau- und Ausbaukriterien festgelegt. Diese Richtlinien münden seit 2005 in eine „Wein-Qualitäts-Charta“.

Bereits die Jahrgänge 2002, 2003 und 2004 haben durchweg gute bis exzellente Cuvée-Weine hervorgebracht. Seit dem ersten Jahrgang garantieren die Tauber-Editions-Weine für eine gute Qualität. Grundlage hierfür sind strenge Anbau- und Ausbau-Richtlinien angelehnt an alte Traditionen, die häufig über das gesetzlich vorgeschriebene Maß hinausgehen. Die dem Arbeitskreis der Tauber-Edition angehörigen Winzer haben sich 2005 entschlossen, die Richtlinien nochmals zu verschärfen. Unterstützt werden sie in diesem Vorhaben durch den vereidigten Weinsachverständigen Otto Geisel aus Bad Mergentheim und durch Kreisverwaltungsdirektor Jochen Müssig vom Landratsamt Main-Tauber-Kreis. So wurde festgelegt, dass der Wein für die Tauber-Edition nur aus Traubensaft, der aus vollreifen Trauben gewonnen wird, hergestellt werden darf. Daneben sind nur noch der Hefeeinsatz und Schwefel zur Haltbarmachung erlaubt. Alle anderen Zusätze beim Ausbau im Keller sind untersagt. Dies ist der Leitgedanke für die „Qualitätscharta“ der Tauber-Edition“. Alle anderen Zusätze oder Mittel sind nicht zugelassen. Die Qualitätscharta wird seit dem Jahrgang 2005 beachtet.

Die Qualitätscharta ist ein Meilenstein in punkto Qualität, sind sich die beteiligten Winzer einig. Diese Qualitätscharta (Weinreinheitsgebot ) dürfte die erste bundesweite Aktion dieser Art sein. Dies bestätigt der Weinsachverständige Otto Geisel. Die beteiligten Winzer sind sich bewusst, sollte der einzelne Wein des einzelnen Jahrganges nicht den Qualitätsgedanken der Tauber-Edition entsprechen, wird er nicht zugelassen. Auf die Einhaltung dieser Qualität wird bei der Weinbergsbesichtigung und bei sensorischen Prüfungen geachtet. „Zudem bürgt jeder Winzer mit seinem Ehrenwort“, führt Jochen Müssig weiter aus. Dieses Reinheitsgebot hat sich inzwischen bewährt. Die Jahrgänge seit 2005 haben nochmals einen Quantensprung in punkto Qualität gebracht. "Auch die kommenden Jahrgänge werden an dieses hohe Niveau anknüpfen", zeigen sich die beteiligten Winzer und Weingärtner optimistisch.

Die beteiligten Betriebe der Tauber-Edition sind:

Weingut Udo Engelhardt, Weingut Jürgen Hofmann, Weingut Gerald Poth, alle in Röttingen, Weingut Christian Stahl in Auernhof-Tauberzell, Weingut E. & N. Geier in Königheim, Tauberfränkischer Bocksbeutelkeller Wertheim-Reicholzheim, Weingut Konrad Schlör in Reicholzheim, Winzerhof Baumann in Dertingen, die Becksteiner Winzer eG in Lauda-Königshofen (Beckstein), und die Weingärtnergenossenschaft in Markelsheim (letztere seit 2008)

Die Weine werden von den Weinbaubetrieben auch auf Bestellung zugesandt.
Allgemeine Informationen zur Tauber-Edition gibt es bei der Touristikgemeinschaft „Liebliches Taubertal“, Gartenstraße 1, 97941 Tauberbischofsheim, E-Mail: touristik@liebliches-taubertal.de, Tel.: 0 93 41/82-5806, Telefax: 0 93 41/82-5700.


 
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